Das Feldbataillon Lauenburg informiert über den Napoleonik e.V.

 Napoleonik e.V.

Sie finden hier eine aktuelle Übersicht der aktiven Darstellergruppen des Napoleonik e.V., bzw. über die Einheiten, die im Napoleonik e.V. dargestellt werden. Über weitere Aktivisten würden wir uns freuen, also sprechen Sie uns zum Zwecke der Einrekrutierung ruhig an. Natürlich stehen wir auch für andere Fragen und Anfragen zur Verfügung. Der Napoleonik eV setzt sich für das Renactment und die Geschichte ein, und wir wünschen uns ein harmonisches Miteinander mit den verschiedenen Gruppen, denn wir möchten alle gute Veranstaltungen gestalten und die Geschichte mitsamt den Auswirkungen der breiten Öffentlichkeit näherbringen.

Feldbataillon Lauenburg

Das Feldbataillon Lauenburg KGL und Feldbataillon Lauenburgwurde im April 1813 in Ratzeburg durch den pensionierten KGL Major Berger aufgestellt und kurz darauf in Bergedorf mit englischen Uniformen ausgerüstet. Es bestand aus ca. 800 Mann und ihre Uniformen, glichen denen der britischen Linieninfanterie der KGL, da eine enge Zusammenarbeit bestand. Das Feldbataillon Lauenburg nahm am Feldzug in Norddeutschland 1813 - 1814 und am Waterloo Feldzug teil. 1816 wurde das Feldbataillon Lauenburg wie viele andere Freicorps und Einheiten aufgelöst.
Die wichtigsten Einsätze waren die in Hamburg (1813), Göhrde (1813), Sehestedt (1814) und Waterloo (1815). Lesen Sie dazu die Rubrik Geschichte.
Unsere Darstellergruppe arbeitet, wie Ihr historisches Vorbild, eng mit unserer Gruppe "5. Linienbataillon KGL" zusammen und besteht derzeit aus 10 Mitgliedern, wobei wir uns stets über Zuwachs freuen.

5. Linienbataillon der King's German Legion (KGL)

KGL und Feldbataillon Lauenburg Die KGL wurde 1803 unter dem Befehl des Herzogs Adolph Friedrich von Cambridge errichtet. Die King's German Legion (KGL) setzte sich aus allen Waffengattungen zusammen: Ingenieure, reitende und Fußartillerie, schwere und leichte Kavallerie sowie leichte und Linieninfanterie. Die KGL bestand 1812 aus über 14000 Mann, in der Zeit war sie am stärksten. Die KGL ist niemals als taktisch selbständiger Körper unter besonderem Oberbefehl aufgetreten und wurde leider auch kein selbständiges Korps. 1816 wurde die Legion aufgelöst.
Das 5. Linienbataillon war eines von insgesamt acht Linienbataillonen der KGL, das 1805 - 1806 in Norddeutschland und England aus Freiwilligen aufgestellt wurde. Es trug englische Uniformen und Ausrüstung der Zeit, wobei Rot die Grundfarbe der Infanterie war, Grün die der leichten Infanterie und Blau die der Artillerie und die der Kavallerie. Neben zahlreichen kleineren Feldzügen, insbesondere an allen wichtigen Schlachten des Feldzugs auf der iberischen Halbinsel unter Sir John Moore (1808 / 1809) und dem Herzog von Wellington, nahm die KGL auch an den Befreiungskriegen in Norddeutschland, an der Göhrdeschlacht (1813), in Sehestedt (1814) und Waterloo (1815) teil.
Unsere Darstellergruppe besteht derzeit aus 9 Mitgliedern und zeigt die typische rote Uniform mit weißem Lederzeug und die grauen Hosen der späteren Jahre. Sie arbeitet eng mit der uniformgleichen Gruppe "Feldbataillon Lauenburg" zusammen.
Weitere Informationen zur KGL findet man auch unter: King's German Legion, bzw. Arbeitskreis Hannoversche Militärgeschichte sowie unter 2. leichtes Bataillon und 5. Linienbataillon King's German Legion

Kielmannsegg'sche Jäger

Kielmannsegg'scher Jäger Die Kielmannsegg'schen Jäger wurden im April 1813 in Lauenburg aus Forstleuten und Jägern aufgestellt und waren daher als Scharfschützenkorps konzipiert. Es war nur ein Halbbataillon stark. 1814 wurde es kurzzeitig aufgelöst und 1815 wieder aufgestellt. Die Kielmannsegg'schen Jäger trugen grüne Uniformen der leichten Infanterie mit schwarzem Lederzeug.
Die wichtigsten Einsätze waren in Hamburg (1813), Göhrde (1813), Sehestedt (1814) und Waterloo (1815).
Zur Zeit widmet sich nur ein Mitglied unseres Vereins der Darstellung der Kielmannsegg'schen Jäger. Vielleicht finden sich ja noch andere Interessierte?
Kielmannsegg'sche Jäger

Lützower Freicorps

Das Lützowsche Freicorps wurde im Februar 1813 von Major von Lützow in Schlesien/Breslau aufgestellt und kommandiert. Es war eine Freiwilligeneinheit der preußischen Armee in den Befreiungskriegen. Major von Lützow gründete seine Truppe mit offizieller Billigung unter dem Namen Königlich Preußisches Freikorps als reguläre Truppe des preußischen Heeres. Feldwebel in Lauenburg Bei den "Lützower Jägern" (auch "Schwarze Jäger" genannt) dienten ausschließlich Freiwillige und sogenannte Selbstversorger. Die Soldaten erhielten keinen Sold, rüsteten sich selbst aus und kleideten sich selbst ein, wobei auch erbeutete Uniformen und Materialien sinnvoll verwendet wurden. Die Farbe der Uniformen rührte daher, dass Schwarz die einzige Farbe war, mit der sich durch Einfärbung der Alltagskleidung eine einheitliche Uniformfarbe herstellen ließ, dazu kamen rote Vorstöße und goldfarbene Messingknöpfe, sofern dies möglich war, ansonsten blieben die "Uniformen" einfach schwarz.
Berühmte Lützower waren u.a. der Dichter Theodor Körner, Turnvater Jahn, der "Schütze Renz", hinter dem sich die Dame Eleonore Prohaska versteckte, sowie Schütze Kruse, mit Anna Lühring eine weitere Frau. 1814 wurden Infanterie, Artillerie und Kavallerie des Lützower Freicorps in die reguläre preußische Armee integriert und in das Infanterie-Regiment Nr. 25 und das Ulanen-Regiment Nr. 6 umgewandelt, Einige kamen auch zu den 9. Husaren. Als Napoleon im März 1815 aus der Verbannung zurückgekehrt war, wurden auch diese beiden ehemals Lützower Regimenter wieder eingesetzt.
Die wichtigsten Einsätze waren in Lauenburg (1813); Göhrde (1813); Ligny und Waterloo (1815, als preussische Linientruppen).
Die Darstellergruppe besteht derzeit aus 9 Mitgliedern, wobei auch einzelne Darsteller, die dem Napoleonik e.V. nahestehen, die typische schwarze Uniform zeigen.
von Lützow, Freicorps

Brandenburgischen Artilleriebrigade

brandenburgische Artilleriebrigarde Die 6. Fuss-Kompanie der brandenburgischen Artilleriebrigarde wurde durch einen Aufstellungsbefehl vom 24.11.1808 per allerhöchsten Kabinettorder aufgestellt. Am 01.03.1809 stand die Kompanie bei Potsdam und bis zum 22.04.1812 lag sie in der Zitadelle Spandau. Von dort aus wurde die Kompanie bis zum 28.11.1812 in Nowawes-Neuendorf (östw. Potsdam) garnisoniert. Der neue Standort war die Insel Töplitz westlich von Potsdam. Im März 1813 besetzte die Kompanie die Geschütze des Zeughauses und nahm vom 31. März 1813 bis zum 23. April 1813 am Bombardement der Zitadelle Spandau teil. Vom 01. Mai 1813 blieb die Kompanie immobil und war 1814 und 1815 die 6. Fuss-Stammkompanie der brandenburgischen Artilleriebrigade in Spandau. 1816 kam es zur Neuordnung der preußischen Artillerie, damit zum Übertritt zur Gardebrigade als 6. Fuss-Stammkompanie der Gardeartilleriebrigade.
Aus der 6. Fuss-Stammkompanie wurden alle Batterien der Brigade mit Personalersatz versorgt. Daher sind die ausgebildeten Angehörigen dieser Kompanie auf allen Schlachtfeldern der Befreiungskrieg anzutreffen. (Quelle: Urkundliche Beiträge und Forschungen zur Geschichte des Preußischen Heeres, Berlin 1909)
Mit diesem Hintergrund kann die Geschützbedienung an jeder Schlacht teilnehmen und nimmt jederzeit neue Mitglieder herzlich auf.(J.P.)

8ème Régiment d'Infanterie de Ligne

8ème Das 8ème Régiment d'Infanterie de Ligne wurde als reguläre französische Infanterie der Revolutionsarmee ab 1791 aufgestellt. Dies ist somit die geschichtsträchtigste Darstellergruppe, denn es kämpfte seinerzeit als sogenannte Halbbrigarde an allen Kriegsschauplätzen. 1803 wurde die Halbbrigarde zugunsten der Regimenter aufgelöst und war an den Schlachten bis 1815 beteiligt. Es wurde nach diversen Umstellungen in mehreren Bataillonen zunächst in Mitteleuropa in Revolutions- und Napoleonischen Kriegen eingesetzt, danach in Spanien und in den Befreiungskriegen. Es stand schließlich bei Waterloo im Zentrum der Schlacht vor La Haye Sainte der KGL direkt im Kampf gegenüber.
Die wichtigsten Einsätze waren in Valmy (1792), Hohenlinden (1800), die Besetzung Hannovers (1803), in Jena, Auerstädt und Lübeck (1806), Friedland (1807), Espinosa (1808), Talavera (1809), Esslingen / Aspern (1809) und Wagram (1809), Barossa (1811), Belagerung von Cadiz (1812), Vittoria (1813), Dresden (1813), Waterloo (1815).
Die autonome norddeutsche Gruppe der "8ème" besteht derzeit aus 5 Mitgliedern. Sie arbeitet eng mit den 8ème-Gruppen aus Frankreich, Belgien, den Niederlanden und Tschechien zusammen.
8ème Régiment d'Infanterie de Ligne

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